A k t u e l l e s

Den Besuchern meiner homepage wünsche ich allzeit GUTE FAHRT. 

Les visiteurs de ma site je souhaite toujours GOOD TRIP.

Solltet Ihr auf den Geschmack gekommen sein und BELGIEN entdecken wollen, stehe ich gerne mit Rat zur Verfügung.
Si vous êtes venus au goût et envie de découvrir BELGIQUE, je suis heureux avec des conseils.

 

 

À MOTO OU EN SCOOTER, LE PORT DES GANTS DEVIENT OBLIGATOIRE

À partir du 20 novembre 2016, le port de gants de motocyclisme certifiés CE devient obligatoire pour les conducteurs et les passagers qui circulent à motocyclette sous peine de verbalisation.

Ob Motorrad oder Roller.

Ab dem 20. November  2016 ist in Frankreich das Tragen von Handschuhen die das CE-Zertifikat tragen müssen, vorgeschrieben.

Bei Nichtbeachtung erfolgt eine Anzeige.

           
     

H i s t ö r k e s

 

Freundschaftsbesuch

 

Wofür hast du die vielen Klamotten mitgebracht ? Frage an Max Speedy, meinem leibhaftigen Freund aus dem hohen und fernen Norden, als ich seinen kleiderschrankartigen Großkoffer entdecke. Er hatte dieses Teil vorher, am Tag seiner Ankunft von ganz unten nach ganz oben geschleppt.

 

Aber nicht nur das hatte mein Erstaunen hervorgerufen. Auch das Mitbringen der Komplettausrüstung für eine sechsmonatige Schwerstmotorradreise ließ mich in Verzückung geraten, machte mich allerdings ratlos.

 

Dabei hatten wir uns bei durchgängigen 28Grad Temperaturen für eine schlappe Woche zu unserem jährlichen Freundschaftstreffen in Valmadrera am Comer See eingefunden.

 

Auf dem von mir vorher ausbaldoverten Plan, der normalerweise für die Chinesentouristentruppe vorbereitet wird, standen Tagesausflüge mit unseren Vespen.

 

1. Freundschaftsfahrt

Die erste fand am sonnigen Mittwoch statt. Max Speedy konnte Gottseidank sein komplettes Motorradoutfit anziehen während ich nur mit dünnem Jöppchen und Hartmütze loszockelte.

 

Mein Freund bewegte die schneeweisse 125er Vespa meiner Holden; selbstverständlich ein Vollautomat mit Vollschutzscheibe.

 

Ich war wie immer auf meiner ollen Cosa, Baujahr 1992, unterwegs.

 

Ich fuhr dann mal vor. Dies war das eingespielte Ritual, das wir damals, während unserer Reichsstrassen 1-Reise eingeübt hatten.

 

Und genau wie damals glitt ich mit 60 Stundenkilometer voran, mein Freund folgte aufmerksam strassenmittig fahrend, mit 25 Km/h. Man kann sich gut vorstellen wie die flotten Italiener die meinem Freund auf der Hacke sassen fluchten weil sie nicht an den holländischen Belgier vorbei kamen.

 

Immer der Uferstrasse vom Comer See entlang kamen wir nach Bellagio. Hafen und tourivolle Strassen wurden von uns erklommen, die Fünfsternepromiabsteige von aussen bewundert, Caffé getrunken und zurück gings. Unterwegs hatte ich gesehen das die Fattoria Anna in Oliveto rappelvoll war. Das konnte nur Leckeres bedeuten. Und tatsächlich hauten wir uns einen köstlichen Fischteller vom Feinsten in die Bäuche und liessen uns anschließend von unseren Nachbarn ob unserer langen Reise mit den Vespen und Auffinden einer der besten Fattoria in der Gegend bewundern.

 

Lecco, Mandello, Varenna & Co.

Am darauf folgenden Donnerstag geht’s auf der anderen Uferseite über Lecco, Mandello del Lario nach Varenna. Hier finden wir eine Fußgängerzone die teilweise in den Uferfels gehauen wurde so das man bequem immer gradaus in die Uferaltstadt kommt wo viele Ufercafes zum Verweilen einladen. Tun wir auch indem wir unseren obligatorischen Caffé einnehmen und anschließend weiter düsen bis Colicio. Wunderschöne Landschaft. Wir sind ganz hin und weg. Auch über die total modernisierte Hafenanlage ohne Schiffe in Colicio.

 

Zurück bewundern wir die enggassige Altstadt von Mandello del Lario. Ein Muß das uns viel Vergnügen bereitete war der Besuch des Moto Guzzi Museums. Hier konnten wir unsere unmassgabeliche Meinung über die dollen Guzzis austauschen.

 

Golfen

Freitags wird grundsätzlich gegolft. So hatten wir es entschieden als wir eine Abschlagszeit im GC Lecco bestellen wollten. Hier eröffnete sich allerdings ein kleines Hindernis: Wir standen tagszuvor 100 Meter vor dem Clubhaus vor einer abgerissenen Brücke und mußten einen 14,234 Kilometerumweg fahren um zum Club zu gelangen. Dafür spielten wir aber dann auch die ersten Löcher super, was nicht verwundert ob der Tatsache das es sich hierbei um uralt Löcher handelt. Die zweiten Neun sind dafür um so heftiger, sprich überlang und nix für alte Säcke wie uns. Aber wir trösteten uns anschließend mit einem Menue bestehend aus frischen Nudeln mit einer hauseigenen  Knofi-Sahne-Sauce.

Unsere obligatorisch durchgeführte Nachmittagsruhe die stets bis in die späten Abendstunden hinein ging, so daß wir anschließend gesund zur Nachtruhe schreiten konnten, brachte an diesem Tag etwas neues hervor. Max Speedy entdeckte mit dem Feldstecher eine sechs bis acht Kilometer entfernt liegende Seilbahn auf einem Berg.

 

straffreies Autobahnvespen

Wir rollern gen Bergamo. Heute macht Max Speedy die Vespatête. So kann ich entspannt hinter meinem Freund fahren und muß nicht warten sondern des öfteren schauen den Anschluß nicht zu verlieren.

 

Jetzt braust mein Freund nämlich ohne Motorradjacke und -hose, nur mit kurzärmeligen Hemd und kurzer Hose sowie Hartmütze bekleidet durch die schönen Ortschaften und vor Bergamo sogar auf die für unsere Vespen gesperrte Autobahn. Irgendwann in Bergamo kann ich ihn endlich etwas ausbremsen und wir parken in der Stadtmitte. Wenige Kilometerschen zu Fuß und schon klettern wir per Funicolare in die auf einem Berg liegende Altstadt von Bergamo. Hier besuchen wir den Dom. Ich bekomme einen Energiestoß ob diesen geheiligten Ort. Mein Freund findet die Kathedrale auch schön spürt aber keinen E-Stoß. Trocken meint er das man daran wohl glauben muß. Recht hat er.

 

Oldtimertreffen in Cernobbio

Zum Touristenprogramm gehört der Besuch der jährlich stattfindenden Oldtimerpräsentation, wenige Kilometer von Como in Cernobbio. Da wir uns an der italienischen Strassenfahrordnung gewöhnt hatten störte es uns nicht das wir uns an die sieben Kilometer lange Blechlawinenschlange vorbei schlängeln müssen um vor dem Kassenhäusschen sofort umzudrehen und nach Como zurück fahren. Wir waren beide über den Völkerauflauf dermassen erschrocken das wir schnell Reisaus nahmen. Dafür versuchten wir zweimal vergeblich den Dom von Como zu besichtigen. Beim ersten Besuch mußten wir warten bis die Messe zuende war, was uns aber zu lang wurde und nach einer Stunde später wollten wir wieder rein; es wurde aber immer noch gemesset. Also blieb uns nur noch das Finden einer guten Pizzeria um unseren Frust abzuessen.

 

Funicolare, oh ho

Montag wartet nach einer fulminaten Schräglagenfahrt bergan das Funivia Piani d`Erna auf uns. Das ist die von Max Speedy sensationell entdeckte Seilbahn gegenüber unserem Stadtpalais in sieben Kilometer Entfernung. Wir seilen uns also rauf auf den Berg gucken die traumhaft schönen Aussichten, fühlen uns für ein paar Augenblicke wie Adler übers Nest (Lecco) und gondeln wieder abwärts um weitere Vespaschräglagen zu produzieren.

 

Nachschlag

Den am Anfang unserer Reise mitgebrachten Anhänger, der für den Transport der Vespen und Fahrräder sowie des Golfgepäcks genutzt worden war, lasse ich defekt auf dem Parkplatz vorm Stadtpalais zurück. Der wird bestimmt geklaut werden, so hoffen wir.

Aber diese Hoffnung stirbt bei unserem nächsten Besuch zwei Monate später. Der Hänger steht noch immer kaputt aber ansonsten unangetastet an dem von mir abgestellten Platz.

Heute ist er wieder in seinem Heimathafen und komplett saniert um auf den nächsten Umzug zu warten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorradfahren in Belgien: -Besonderheiten-

1. Bekleidungspflicht

Alle Motorradfahrer und ihre Sozias müssen zwingend Helm, Handschuhe, langärmlige Jacke, lange Hose oder aber Anzug/Overall tragen. Knöchelübergreifende Stiefel oder Stiefelletten sind ebenfalls Pflicht.

Daneben ist eine Warnweste mitzuführen und bei Pannen anzulegen.

Verstöße werden mit 50 EURO geahndet.

2. Staudurchfahrten

Bei langsam fahrenden Kolonnen ist das Vorbeischlängeln mit Motorrädern mit einer Differenzgeschwindigkeit von max. 20 km/h zum Langsameren erlaubt. Das Moped darf bei der Passage jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten.

3. Trottoirparken

Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft dürfen Motorräder auf Geh-/Fußgängerwegen abgestellt werden, wenn sie nicht dadurch behindern. Hierbei gilt das man minimum 1,50 Meter Freiraum lassen muß.

4. Motorradkolonnenfahren

Zwei nebeneinander fahrende Motorräder sind erlaubt wenn die Strassenführung durch Mittelstreifen erfolgt. Die Mittelstreifen dürfen hierbei aber nicht überfahren werden. Gibt es keine Mittelstreifen so ist Nebeneinanderfahren zweier Motos erlaubt sofern die Mitte nicht überschritten und der entgegenkommende Verkehr nicht behindert wird.

 

Motorradfahren in Frankreich -Besonderheiten-

1. Alkoholtestset (ethylotest auf gut französisch) mitführen.
Diese bekommt man für ca. 2 EURO in allen Kiosken, Pharmacien und den meisten Tankstellen.
will heißen: Alkoholtestgeräte werden zur Mitnahme empfohlen aber bei Nichtvorhandensein nicht bestraft.
 
 
2. Schülerlotsenkoppel
Mopedtreiber mit Maschinen ab 125 ccm müssen ab dem 1.1.2013 mit einer Mindestgröße von 150 Quadratcentimeter reflektieren. Die Reflektoren sollen am Oberkörper getragen werden. Wer keine Schülerlotsenkoppel oder Reflektionsquadrate an seinem Astraloberbau verträgt, kann auch zwei Armbinden umhängen.
le ministre de l'Intérieur Manuel Valls a annoncé le 27.11.2012 la suspension du port d'un équipement rétro-réfléchissant pour les deux-roues de plus de 125 cm3, will heißen das nun doch wieder alles heiße Luft ist und die Dinger nicht getragen werden brauchen.
3. Warnwestenpflicht in Frankreich
Seit dem 1.1.2016 müssen in Frankreich alle Zwei- und Dreiradfahrzeuge eine Warnweste an Bord haben. Wer ohne erwischt wird zahlt 11 EURO und im Falle des Nichtanlegens während eines Unfalls oder Reperaturarbeiten 135 EUROS.

Détention obligatoire du gilet de haute visibilité à deux-roues motorisés
Depuis le 1er janvier 2016, les conducteurs de deux et trois-motorisés ont obligation d'avoir sur eux ou à bord de leur véhicule (filet, coffre...) un gilet de haute visibilité, dénommé communément « gilet jaune », afin d'être visibles lors d'une panne ou d'un accident. Les contrevenants s'exposeront à une amende de 11 euros en cas d'absence de gilet à bord, de 135 euros s'ils ne portent pas de gilet à la suite d'un arrêt d'urgence. IQuelle:infolettre de la Sécurité routière)
 

 Moto en Belgique : - spécial -

1. Devoir de vêtements
Tous les motocyclistes et leurs Sozias doivent nécessairement casque, gants, veste à manches longues , un pantalon long ou porter un costume / salopette . Bottes ou des bottes de cheville de la Croix sont également obligatoires .

En outre, un gilet de sécurité doit être maintenue et à investir dans les marges.
Les infractions sont passibles de 50 EURO .

2. Passage des barrages
Dans les colonnes à rotation lente représente la Toile passé avec les motos à une vitesse différentielle de max . acceptés 20 km / h pour les plus lents . Toutefois, le cyclomoteur ne doit pas dépasser une vitesse maximale de 50 km/h au passage .

3. Parking de la chaussée
Dans un village de motos fermés peuvent être garées sur le chemin des piétons si elles ne gênent pas ainsi . C'est la même chose a un minimum de 1,50 m d'espace libre d'un .

4. Moto conduite en convoi
Deux motos propulsées adjacentes autorisés lors de l'acheminement de la route est atteint avec la bande médiane . Cependant , la bande médiane peut -il pas être écrasé .
N'est-il pas bande du milieu comme la juxtaposition de deux motos de conduite est autorisée, à condition que le centre ne soit pas dépassée et le trafic venant en sens inverse ne soit pas entravée .


Moto en France - spécial -
1. Portent Ehtylotest ( alcootest sur bon français ) .
Ce sont généralement pour environ 2 euros dans tous les kiosques , pharmacien et la plupart des stations-service.
Ehtylotest : obligation juin MAIS pas de sanction !
veut lire : dispositifs de test d'alcool sont recommandés pour la conduite, mais pas puni en l'absence .
 
2. Brigadiers couplage
Conducteurs de cyclomoteurs avec des machines de 125 cc à réfléchir de 1.1.2013 avec une taille minimale de 150 centimètres carrés . Les réflecteurs doivent être portés sur le corps supérieur . Qui ne tolère pas de couplage d'élève-pilote ou carrés de réflexion sur sa superstructure astral peut également réaffecter deux brassards .
le Ministre de l'Intérieur Manuel Valls une annonce le 27.11.2012 la suspension du Port d' équipement non rétro- réfléchissant versez Les Deux roue de plus de de 125 cm3 , les appellerons maintenant, mais c'est l'air tout chaud et des choses pas encore besoin d'être pris .

L I N K S

www.Rollerwelt.org

Kann man sich in eine Maschine verlieben oder wie ich an eine YAMAHAGTSgekommen bin.

 

Meine Vespa Cosa steht nun für schöne "balades", die gemeinsam mit der Vespa S meiner Frau durchgeführt werden.

Wir schreiben das Jahr 2011 des Herrn als die flotte Johanna, eine YAMAHA xj 600 s Diversion ins Haus kommt. Hiermit fahre ich pro Jahr meine guten 15.000 Kilometerschen in Belgien, Frankreich und Deutschland. Und ich muß feststellen das meine rote Johanna zuverlässig wie ein Uhrwerk ihren Dienst verrrichtet, nicht meckert und nicht motzt sondern stets mit bis zu 9000 Touren nach vorne maschiert.Selbst rund 3000 Kilometer am Stück sind ihr nicht zuviel (Aachen-Kaliningrad aller et retour).

So schaue ich immer mal im Internet nach irgendwelchen Ersatzteilen für Cosaschen oder Johanna.

Wie der Deubel et will stoße ich irgendwie auf eine YAMAHA GTS 1000. Ich schaue einmal hin, schaue ein zweites Mal hin und bin wie vom Donner gerührt. So eine wunderschöne Maschine habe ich noch nie gesehen. Nun grabe ich weiter und stelle mit Erstaunen fest das sie nur von 1992 bis 1998 in Deutschland verkauft wurde und alle Fachwelt sie bei ihrer Neueinführung verrissen hat, weil sie einen "falschen (130iger) Reifen" hatte. In Frankreich wurde sie öfter verkauft obwohl der von YAMAHA aufgerufene Preis von umgerechnet 28.000 DM nicht von schlechten Eltern war.

Wiederum per Zufall stoße ich auf ein Angebot in Belgien und ich beschließe mir das Traummotorrad mal in natura anzusehen. Nur gucken, nicht kaufen. Die EFI hatte ein schweres Los: die letzten zwei Jahre hatte Herrchen sie draußen stehen lassen und nicht mehr bewegt. Trotzdem sprang sie sofort willig an und freute sich auf einen Ausritt. Nun, der kam ein paar Tage später als ich sie gekauft hatte.

Nach wie vor ist dieses Moped technisch auf dem heutigen Stand.

Regelmäßig unternehmen wir Fünfhundertkilometertagestouren und längere Ausfahren z.B. zum GTS-Europatreffen.

Es ist ein Phänomen für mich wieso ich dabei kaltlächelnd die Grenzen (Geschwindigkeit) überschreite. Im Blechle hingegen gehe ich mit den Verkehrsteilnehmern und mir sehr konservativ um.

 

 

 

 

 

 

Kennt ihr den Unterschied zwischen der belgischen und der deutschen Polizei?

 

La police belge

 

Vor einigen Tagen fuhr ich mit meiner schönen grünen Cosa zum Baguetteholen ins nächste Dorf.

Ich träumte so vor mich hin und stellte mir vor wie es dem Kaiser Karl  (Charlemagne) wohl so ergangen ist. Ließ er sich von den schönen Badenixen die hier zuhauf in der Maas (la Meuse) zu finden sind betören oder strebte er auf seinem Streitroß zügig gen sein Frankenland?

Ohweididaus, hätte ich fast eine große Blondine von vorne genommen. Sie hatte sich vor meinem Roller positioniert und wollte von mir wissen ob ich immer so stürmisch sei. Ich meinte das ich nur meine neu eingestellten Bremsen auf deren Funktion überprüfen wollte und schaute mir die Schöne etwas genauer an. An der Kleiderordnung erkannte ich das es sich um eine Polizistin handelte.

Sie lächelte mich an und wollte meine Papiere sehen.

Leider hatte ich die zuhause gelassen.

Lächeln.....Mir schwante so was....

Ob das Licht an meine Scooter in Ordnung sei, die Blinker und Bremslicht  funktionieren wollte sie nun wissen. Klappte alles prima bis auf den vorderen linken Blinker. Verdammt, der hatte es doch eben noch getan.

Wieder süffisantes Lächeln meiner süßen Blondine.

Ob es in Deutschland (sie hatte wohl an meiner Aussprache gemerkt das ich Ausländer bin) üblich sei ohne casque (Helm) zu fahren.

Ich wollte ihr klarmachen,das ich nach meiner Dusche nur die Haare durch den Fahrtwind trocknen lassen wollte; ließ es dann aber sein.

Dafür erklärte ich ihr das ich zum Diner Baguette besorgen müße.

Hierbei dachte ich an den deutschen Bußgeldkatalog.

Lächelnd erklärte mir meine holde Polizistin das ich mich nicht weiter aufhalten sondern flugs das Baguette kaufen solle; sonst gäbe es womöglich Ärger mit dem Haushaltsvorstand. Beim nächsten Treffen wolle sie mich aber mit casque und Papieren sehen und das Blinklicht sollte repariert sein.

Sprachs und hielt ihr nächstes Opfer an.

 

 

Die deutsche Polizei

 

Turnusgemäß war ich in Düsseldorf. Gegen Mittag wollte ich einen Happen zu mir nehmen und begab mich zur Liesegang-/Wagnerstrasse.Ich hatte unverschämtes Glück: vor mir räumte ein PKW seinen Parkplatz und so hatte ich einen.

Nach 45minütigen Essen kam ich noch gerade rechtzeitig um das Abschleppen meines Fahrzeuges zu verhindern. Der motorreitende große Polizist sprach in astreinem Deutsch dem blöden belgischen Fahrzeug ins Gewissen und erteilte eine Strafe wegen Falschparkens; kein Bargeld, nur Karte. Ich bezahlte und er zockelte von dannen.

Nun hatte ich Zeit meine armen Mitfalschparker zu bedauern. Neben dem fünften Wagen stand sogar einer in der zweiten Reihe, was, so habe ich erfahren müßen, in Düsseldorf normal ist. Der Düsseldorfer braucht nämlich Parkstreifen um seine schicken Autos zeigen zu können, und keine Fahrbahnen.

Meines Mitgefühls bedurfte aber niemand, da keiner der Falschparker einen Strafzettel für Parken im absoluten Parkverbot an der Windschutzscheibe hatte.

Als ich meinen Platz freimachte bezog sofort ein düsseldorfer Wagen Parkposition.